Allgemein Bücher

Der zauberhafte Eisladen & Ein halbes Jahr zum Glück

Am Ende meiner kleinen Buchreihe habe ich noch zwei tolle Empfehlungen für Euch, die wunderbar in die Ferien und den Sommerurlaub passen. Neben einer unterhaltsamen Urlaubslektüre stelle ich Euch ein tolles Kinderbuch vor, das auch schon gut für Leseanfänger geeignet ist.

Der zauberhafte Eisladen

Das erste Buch, das ich Euch vorstelle, ist Der zauberhafte Eisladen von Heike Eva Schmidt aus der Boje Verlag der Bastei Lübbe AG. Hauptfigur des Romans ist Elli, die mit ihrer Familie und den drei Hühnern in eine neue Stadt zieht, um ihrem italienischen Opa näher zu sein. Dort besitzt ihr Großvater Leonardo einen Eisladen, in dem sich Elli natürlich am allerliebsten aufhält. Es dauert nicht lange bis sie merkt, dass es dort ganz besonderes Eis gibt, denn irgendwie fühlt sie sich danach anders, besser und mutiger. Elli muss herausfinden, was es mit dem Eis auf sich hat ! Und bald kommt sie hinter das Geheimnis: ihr Großvater hat die Fähigkeit zu sehen, an was es seinen Kunden fehlt. Zu wenig Mut oder Selbstbewusstsein !? Kein Problem für Leonardo und sein magisches Eis ! Elli will sofort wissen, wie Opa das magische Eis herstellt und dann nimmt das Chaos seinen Lauf…

Wir finden das Buch zuckersüß und sind große Elli-Fans. Der Schreibstil ist locker und witzig, die Charaktere super sympathisch. Elli ist eine aufgeweckte Zehnjährige, die weiß, was sie will. Die Autorin schreibt kindgerecht, aber dennoch realistisch. Sie sorgt durch liebevolle Details für Charme und Witz und macht die Geschichte von Beginn an lustig. Und ich mag die Botschaft, die das Buch enthält: sei du selbst und bleib´ dir treu. Eine große Empfehlung zum Vorlesen und selbst Lesen !

Ein halbes Jahr zum Glück

Das zweite Buch ist ein Roman, über Freundschaft und Glück: für Markie ist die Welt nicht mehr so, wie sie einmal war. Frisch geschieden zieht sie mit ihrem Sohn Jesse in einen heruntergekommenen Vorort und will von ihrer Umwelt nichts mehr mitkriegen. Sie sucht sich einen Job, den sie von zuhause erledigen kann, um die Wohnung so wenig wie möglich verlassen zu müssen und badet in Selbstmitleid. Als Markie unverhoffte Hilfe ihrer neuen Nachbarin bekommt ist sie zunächst genervt – wollte sie doch den Kontakt zu anderen Menschen möglichst meiden. Doch dann kommt es anders und Markie lernt eine Unterstützung kennen, die sie so noch nicht kannte…

Am Anfang fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte hinein zu finden. Die Story war etwas zäh und zog sich in die Länge. Aber ich habe dem Buch eine Chance gegeben und die zweite Hälfte gefiel mir auch richtig gut. Mit dem Schreibstil kam ich nicht immer zurecht, aber die Geschichte ist dennoch verständlich – wenn auch teilweise überdreht. Markie hätte ich mir etwas pfiffiger gewünscht, sie wirkt für mich sehr langweilig und trostlos. Trotzdem eine schöne Sommerlektüre, die zeigt, die wichtig es ist, Hilfe zu geben und auch anzunehmen…

Alles Liebe,

Berenice

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