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“Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein”

Gestern, 21:00. Ich sitze entspannt auf der Couch und schaue fern. Und das, obwohl ich Wäsche wegräumen bzw. bügeln und wegräumen müsste, die Spülmaschine aus- und wieder einräumen und den Kita-Rucksack vorbereiten sollte, um einen kleinen Puffer am nächsten Morgen zu haben. Stattdessen saß ich auf der Couch – und hatte noch nicht mal ein schlechtes Gewissen. Heute möchte ich Euch ein Buch ans Herz legen, das sich genau diesem Thema widmet.

Meine liebe Bloggerkollegin Nathalie von Eine ganz normale Mama schreibt in ihrem neuen Buch “Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein – Das Selbsthilfebuch für gerade noch nicht ausgebrannte Mütter” (erschienen im Trias Verlag) über die Erwartungen der Gesellschaft und unsere eigenen Ansprüche. Und warum wir das alles mal überdenken sollten…

Wir Mütter bekommen oft das Gefühl vermittelt, allen beweisen zu müssen, wie toll wir sind: dem Chef, den Kollegen, dem Mann, den Erziehern und auch uns selbst. Denn wir arbeiten ja “nur” Teilzeit, sitzen sowieso jeden Nachmittag entspannt mit `nem Becher Kaffee auf dem Spielplatz und reden stundenlang mit der Freundin während die Kinder stundenlang friedlich zusammen spielen. Ein anderes Problem sind wir selbst: wir vergleichen uns mit anderen Müttern und schneiden – natürlich – nicht gerade gut ab. Was bei anderen so easy-peasy aussieht, treibt uns den Schweiß auf die Stirn. Wo andere so richtig WOW aussehen reicht es bei uns gerade für Concealer und Mascara, weil Kind A die Milch verschüttet hat und Kind B uuuunbedingt eine Flechtfrisur wollte.

Dreifachmama Nathalie weiß, dass dieses Denken nicht auf Dauer gut gehen kann. Früher oder später sind wir ausgelaugt, erschöpft und einfach nur fertig. In ihrem Buch schreibt die Autorin über Mutter-Kind-Kuren, Rollenmodelle und Vereinbarkeit. Sie schreibt über sich selbst, dass sie müde ist, für manches einfach zu müde, und erschöpft. Und dass es eine wahre Kunst ist, sich von den hohen Erwartungen zu verabschieden.

Schon auf den ersten Seiten habe ich innerlich genickt und gedacht: “Ja, genau so ist es. Kenn ich !” Nathalie gibt mit ihrem Buch Müttern eine Stimme und schreibt nieder, was viele denken. Sie berichtet über Burnout bei Müttern und gibt zahlreiche Tipps zu Vereinbarkeit, Stressfaktoren und en richtigen Umgang mit Zeitfressern. Ich möchte Euch dieses Buch wirklich ans Herz legen und hoffe, dass es viele Mamas da draußen erreicht. Denn gemeinsam können wir uns zu einem entspannteren, glücklicheren Alltag verhelfen und dabei wunderbar unperfekt sein…

Alles Liebe,

Berenice

 

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1 Comment

  • 5 Freitagslieblinge - 22.06.2018 - Phinabelle

    […] Mein liebstes Buch in dieser Woche war das neue Werk von Nathalie vom Blog Ganz normale Mama: sie zeigt uns, warum wir unperfekt sein sollten und wie wir uns selbst den Druck nehmen, immer funktionieren zu müssen. Meine Rezension dazu findet Ihr hier: Die Kunst, keine perfkte Mutter zu sein. […]

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