Allgemein Motivation

Minimalistisch leben: Detox für den Kleiderschrank

Minimalismus ist mehr als nur ausmisten – es ist eine Lebenseinstellung, für Befreiung und auch Nachhaltigkeit. Das kann ein eingeschränkter Besitz sein, bewusster Konsum oder die reduzierte Arbeitszeit. Oder eben das große Ausmisten. Und äußere Ordnung bringt auch das Innere zur Ruhe und ins Reine. Mehr Tipps und Tricks zum Thema “Ordnung” findet Ihr bei Anita von Rosanisiert und ihrer Blogparade Alles neu macht der Frühling.

Menschen nach einem Burnout beginnen häufig, minimalistischer zu leben, weil sie erkannt haben, dass ihnen der ganze materielle Kram nichts bringt und sie sogar eher belastet. Denn nach solch einer Diagnose werden andere Dinge wieder wichtiger: Zeit für Freunde, Familie und Hobbys. Zeit im Café oder im Biergarten.

Warum macht uns Ausmisten so glücklich ?

Zum einen weil wir wissen, dass wir theoretisch alles nachkaufen könnten. Aber vor allem, weil wir durch das Ausmisten Entscheidungen treffen – und das gibt uns das Gefühl, dass wir unser Leben im Griff haben. Und lustigerweise freut sich unser Gehirn beim Ausmisten schon auf die nächste Shopping-Tour, denn wir schaffen schließlich auch Platz für Neues.

Studien zeigen, dass immer mehr Menschen ihre Arbeitszeit reduzieren und somit auf Geld verzichten, um wieder mehr Zeit und Energie für die Beziehung, Freundschaften, Reisen oder andere Hobbys zu haben. Dadurch muss man natürlich auch seinen Lebensstil anpassen, aber das erleben Minimalisten nicht als Verlust, denn sie sehen das Mehr an Zeit für andere Dinge.

Detox für den Kleiderschrank

Ich liebe es, meinen Schrank auszumisten ! Das mache ich mindestens zweimal pro Jahr, eher häufiger. Heute zeige ich Euch, wie: ich trage gerne Basic-Teile in schlichten Farben. In meinem Schrank findet man also weder grün noch pink, dafür viel weiß, grau, dunkelblau und schwarz. Damit fühle ich mich einfach wohl und man kann die Teile untereinander wunderbar kombinieren. Und nun verrate ich Euch meine Tipps für Ordnung im Kleiderschrank…

  • Räum´ Deinen Schrank komplett leer. Nur so nimmst Du jedes Teil in die Hand – und wirst einige verborgene Schätze entdecken.
  • Dann machst Du drei Stapel: Behalten, Verändern, Wegwerfen.
  • Sei ganz ehrlich zu Dir: wann hast Du das Teil zum letzten Mal angezogen !? Vor zwei Wochen, vor acht Monaten, noch nie !? Natürlich zieht man gewisse Kleidungsstücke nicht alltäglich an, aber ewige Schrankleichen braucht doch auch kein Mensch. Also kommt alles weg, was im letzten Jahr nicht getragen wurde.
  • Auch Teile, die total verwaschen, fleckig oder löchrig sind kommen weg. Die zieht man eh nie zum Putzen, zur Gartenarbeit, zu whatever an…
  • Manche Teile passen vielleicht erst richtig, wenn sie beim Schneider waren. Alles andere kannst Du verkaufen, spenden oder entsorgen.
  • Am Ende kommt alles, was Du behalten willst, wieder ordentlich und sortiert in den Schrank.
  • Überlege vor jedem Kauf, ob das Teil wirklich zu Dir und Deinem Stil passt. Neues probiere ich gerne zuhause nochmal an und wenn ich mir nicht zu 100% sicher bin bringe ich es zurück in den Laden. Sonst hängt es jahrelang ungetragen bei mir rum…

Fällt es Euch leicht auszumisten oder seid Ihr eher Team Sammler !?

Alles Liebe,

Berenice

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