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Minimalistisch leben: Tipps für ein befreites Leben

Wenn ich mich in manchen Wohnungen umschaue schlägt mein Inneres oft Alarm. Reflexartig denke ich: “Wo kommen die ganzen Sachen her !?” Und auch Freunde und Bekannte haben Probleme, sich von Dingen zu trennen und in den eigenen vier Wänden sammelt sich immer mehr an. Dabei wäre doch eigentlich Zeit, um gründlich auszumisten sagen alle – andererseits könnte man vieles sicherlich irgendwann nochmal brauchen…

Heute möchte ich Euch das Buch von Joachim Klöckner vorstellen: in “Der kleine Minimalist” aus dem ecowin Verlag beschreibt er, wie er gelernt hat, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und es schaffen konnte, nur 50 Dinge zu besitzen…

Der kleine Minimalist

Zunächst berichtet Joachim Klöckner von seinem Leben vor dem Minimalismus, von seiner Kindheit und seiner Berufswahl. Davon, dass er immer auf andere gehört hat und nie auf sein Gefühl. Seine beruflichen Wege waren vielfältig und er arbeite oft bis zur Erschöpfung. Die Folgen: Sekundenschlaf, Burn-out und ein Tumor. Doch erst als sein Vater, dessen Firma er weiterführte, starb und das Unternehmen in die Insolvenz ging, begann sein neues Leben. Joachim Klöckner zog mit einem kleinen Mini um und musste sich entscheiden, was er wirklich brauchte. “Alles, was ich ein Jahr lang nicht gebraucht habe, kann aussortiert werden.”  Viele seiner Dinge verschenkte er, einiges warf er auch weg. Er fragte sich, was er wirklich an Gegenständen braucht, was tatsächlich zu seinem Wohlfühlen beiträgt.

“Wenn Du eine Aufgabe richtig gut machen willst, dann gelingt das am besten,
wenn du alles wegräumst, was dich stört, und dich mit dem umgibst, was dir guttut. (…)
Die wichtigste Aufgabe, für die du dich entscheiden kannst, ist dein Leben”

Minimalismus ist eine Art von Freiheit. Es ist nicht die Entscheidung gegen etwas, sondern vielmehr die Entscheidung für mehr Raum, Zeit und Freiheit. Eine weitere Entscheidung, die der Autor zu seinem Mantra macht: “Ändere es, liebe es oder lass es.” Denn man hat im Leben genau diese drei Möglichkeiten: wenn etwas nicht passt, haben wir die Möglichkeit, es zu ändern. Und wenn es uns dann immer noch nicht glücklich macht dürfen wir uns entscheiden, es zu lassen und nach neuen Zielen und Wegen zu schauen.

Mittlerweile ist Joachim Klöckner 68 Jahre alt, wäscht seine wenige Wäsche von Hand und besitzt Dinge, die alle in einen Rucksack passen. Er ist ein gefragter Redner und unterstützt andere Menschen dabei, Veränderungsprozesse umzusetzen.

Minimalismus im Alltag

Dieses Leben ist natürlich nur möglich, wenn man alleine ist. Aber auch dann würde ich nicht nur eine Seife für alles wollen oder keine Waschmaschine besitzen. Ich denke im Alltag geht es vielmehr darum, bewusst zu konsumieren und sich immer zu fragen, ob es dies oder jenes wirklich sein muss. Ob es uns dauerhaft nutzt oder ein gutes Gefühl gibt.

Ich kann mich grundsätzlich gut von Sachen trennen und sortiere regelmäßig meine Schubladen und Schränke aus, vor allem auch den Kleiderschrank. Früher habe ich alles gehortet, denn jedes Kleidungsstück könnte a) irgendwann wieder passen oder b) irgendwann wieder Trend werden. Dabei ist es völliger Schwachsinn irgendwelchen Trends hinterher zu rennen, wenn man seinen eigenen Stil noch gar nicht gefunden hat… Bei Lebensmitteln etc. ist es bei mir sehr ähnlich. Im zweiten Teil zeige ich Euch praktische Tipps für mehr Minimalismus im Alltag…

Alles Liebe,

Berenice

3 Comments
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17. Januar 2018
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3 Comments

  • Klicks des Monats Januar 2018 | exklusive Sneaker mit BVG-Sitzmuster

    […] vom Blog Phinabelle hat sich hier dem Thema angenommen und startet gerade, Tipps in ihrem Alltag zu integrieren. Sicherlich ein Thema […]

  • Lotti

    Ach, dieses Gefühl kenne ich auch nur zu gut. Alle paar Monate überkommt mich auch ein unwiderstehlicher Drang, all den Mist, den eigentlich keiner braucht, wegzuschmeißen. Meine Familie nimmt dann gern reiß aus und bringt ihre Schätze in Sicherheit
    Trotzdem kommt immer wieder neuer Kram hinzu.

    Bin gespannt auf Deine Tipps.
    Liebe Grüße
    Lotti

    • Phinabelle

      Ja, bei mir ist das auch so 🙂 Alle fragen sich immer, was ich denn schon wieder aussortieren will… Ich finde immer was 😉
      Liebe Grüße…

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