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Urlaub an der Côte d’Azur – Der ultimative Survival-Guide

In unseren Ferien sollt Ihr trotzdem nicht auf tolle Beiträge verzichten. Und so habe ich liebe Bloggerkolleginnen gefragt, ob sie etwas für mich schreiben wollen. Heute bekommt Ihr tolle Tipps für den Frankreich-Urlaub von Miriam – vielen Dank an Dich !

Ich bin Miriam, Mama einer Räubertochter (2/2016), lebe am Meer und habe viel zu viele Gedanken im Kopf. Auf meinem Blog How I Met My Momlife möchte ich Euch mit auf Entdeckungsreise in Sachen #momlife nehmen und meinem Gedankenwirrwarr freien Lauf lassen. Für die liebe Berenice darf ich heute über meine Wahlheimat Südfrankreich berichten. Da die Urlaubszeit bevorsteht haben wir uns überlegt, dass ich einen kleinen Urlaubsguide für den (Süd-) Frankreichurlaub schreibe und Euch dazu noch ein paar Reisetipps gebe. Ich hoffe, ich kann Euch damit meine Herzensregion etwas näher bringen und freue mich, wenn ich den ein oder anderen vielleicht bald auf einen Kaffee treffen darf. Mehr von mir findet Ihr bei Facebook und Instagram.

Côte d’Azur – so bist Du ein guter Tourist

Unter „typisch deutsch“ verstehen wir große Hotelanlagen direkt am feinen Sandstrand, Kinderclubs und All-Inclusive-Verpflegung. All diese Dinge wird man hier an der Côte d’Azur vergebens suchen. Natürlich gibt es auch hier große Hotelanlagen, aber die besitzen selten einen Privatstrand. Strände sind meist öffentlich und für jedermann zugänglich. Die Strände an der Côte d’Azur sind meist Kiesel- oder Steinstrände – wo es Sandstrände gibt verrate ich euch noch… In den meisten Hotels wird lediglich ein französisches Frühstück angeboten und Kinder sind zwar überall herzlichen willkommen – finden aber selten einen Kinderclub vor.

  • Hotels in Frankreich immer einen Stern schlechter einschätzen: wer ein 4-Sterne-Hotel bucht sollte sich auf einen 3-Sterne-Standard einstellen. Ebenso sind die Betten in den französischen Hotels und Ferienwohnungen maximal 1,60 m breit.
  • Französisches Frühstück: Franzosen frühstücken meist ein Croissant mit Marmelade und einen Kaffee. Wer es nicht süß mag, der isst ein Stück Baguette mit Butter und trinkt dazu ebenfalls einen Kaffee. Wird in einem Hotel ein „französisches Frühstück“ angeboten darf man kein Frühstücksbuffet mit großer Auswahl erwarten, sondern sollte sich auf Baguette, Croissants, verschiedene Konfitüre und Joghurt einstellen.
  • Im Restaurant ist der Kellner König: anders als in Deutschland ist bei einem Restaurantbesuch nicht der Kunde sondern der Kellner König ! So sollte man ihn auch behandeln, denn er weist die Tische zu und sorgt dafür, wie schnell man bedient wird und das Essen auf den Tisch kommt. Behandelt man ihn nicht höflich kann es schon einmal vorkommen, dass man mehrere Minuten ignoriert wird oder seine Rechnung nicht bekommt.
  • Bezahlung im Restaurant: die Rechnung bekommt man meist auf einem kleinen Silberteller oder in einem Flechtkörbchen gereicht. Darauf legt man das Bargeld und wartet ab bis der Kellner es mitnimmt. Bitte nicht in Panik ausbrechen und denken, dass der Kellner kein Wechselgeld bringt ! Er wird es bringen – und zwar auf den Cent genau. Wenn man dann noch Trinkgeld geben will lässt man einfach den gewünschten Betrag auf dem Teller liegen und verlässt das Restaurant.
  • Trinkgeld im Restaurant: anders als in Deutschland wird das Trinkgeld in Frankreich automatisch berechnet. Meistens sind das 15% und extra auf der Rechnung ausgewiesen. Möchte man zusätzlich noch Trinkgeld geben, lässt man dieses, wie im obigen Punkt genannt, einfach beim Verlassen des Restaurants auf dem Tisch liegen. Bei Bezahlung mit der Kreditkarte läuft es genauso ab. Der Kellner sollte bitte nicht darum gebeten werden, das Trinkgeld auf den abzubuchenden Betrag aufzuschlagen ! Dieser muss nämlich versteuert werden und wird nicht an den Kellner weitergegeben. Wer Trinkgeld geben möchte, gibt dies in Form von Bargeld auf dem Tisch.
  • Trinkgeld für Taxi und Hotel: wer mit dem Taxi fährt, gibt 15% Trinkgeld. Wer im Hotel nächtigt lässt dem Zimmermädchen am ersten Tag ein paar Euro auf dem Kopfkissen liegen. Hat das Hotel einen Kofferträger, gibt man diesem nach getaner Arbeit ebenfalls ein paar Euro in die Hand.
  • Kaffee bestellen in Frankreich: wer einen Espresso bestellen möchte, der sagt bitte: „Un café s’il vous plaît“. Wer einen normalen Kaffee möchte, bestellt einen „café americaine“ und wer einen Milchkaffee will sagt „café au lait“ oder ganz einfach „café crème“. Das Wort „cappuccino“ versteht übrigens jeder…
  • Manieren: in Frankreich legt man sehr großen Wert auf gute Manieren. Begegnet man einem Franzosen (egal ob Kellner, Hotelier oder Kioskverkäufer) sollte man immer darauf achten, höflich zu sein ! Dazu gehört ein freundlicher Umgangston, keine forsche (oft deutsche) Art und ein Bitte (S’il vous plaît) und Danke (Merci). Verscherzt man es sich mit einem Franzosen kann dies wie im Punkt „Kellner ist König“ zu unangenehmen Situationen führen…
  • Englisch sprechen !? Die Franzosen sprechen nicht gerne englisch. Das ist ein großes Problem, denn dies schreckt Touristen oft ab. Ich kann aber Jedermann beruhigen ! Es reicht, wenn man ein paar Worte Französisch kann und einen Satz auf Französisch beginnt. Merken die Franzosen, dass man gewillt ist ihre Sprache zu sprechen, begegnen sie einem meist freundlich und plötzlich kommen doch ein paar Worte Englisch zum Vorschein. Viele Franzosen können allerdings gar kein Englisch. Begegnet man ihnen aber freundlich und mit ein paar Brocken Französisch, dann wird sich mit Hand und Fuß verständigt und man macht meist freudige Bekanntschaften.

Die wichtigsten französischen Wörter für den Urlaub

Guten Morgen / Tag – Bonjour
Guten Abend – Bonsoir
Wie geht’s ? – (Comment) Ca va ?

Auf Wiedersehen – Au revoir

Ich heiße… – Je m’appelle…
Wie heißen Sie ? – Comment vous vous appellez ?

Ich bin Deutsche(r) – Je suis Allemand(e)
Ich mache Urlaub – Je suis en vacances
Ich komme aus Deutschland – Je viens d’Allemagne.

Ich verstehe (spreche) kein Französisch – Je ne comprends (parles) pas le francais.
Sprechen Sie deutsch ? – Parlez vous allemand ?

Sprechen Sie englisch ? – Parlez vous anglais ?
Wäre es möglich langsamer zu sprechen ? – Est-ce que c’est possible de parler plus lentement ?

Entschuldigen Sie bitte – Pardon / Excusez-moi
Wie bitte ? – Pardon ?

Ich verstehe Sie nicht! – Je ne vous comprends pas !

Achtung beim Parken in Frankreich !

Egal ob mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen – man sollte eins wissen: Franzosen parken aktiv ein- und aus. Das heißt, sie rangieren in einer Parklücke so, dass sie die Autos, die vor- und hinter ihnen stehen, berühren ! Hat man Glück (oder eine gute Stoßstange aus Plastik) wird man nichts davon sehen. Hat man allerdings Pech (und eine lackierte Stoßstange), wird man mindestens eine Delle davontragen. Ich rate dazu in Parkhäusern mit Videoüberwachung zu parken und auch dort lieber bis auf eine der letzten Etagen zu fahren, wo einfach mehr Platz ist. Ansonsten ist es ganz hilfreich neben größeren, neuen Autos zu parken und bitte nicht neben einem bereits beschädigten Franzosen-Auto. Je mehr Beulen das Auto hat, desto lieber parkt der Besitzer aktiv ein- und aus…

Mein persönlicher Tipp für die Côte d’Azur

Antibes & Juan-les-Pins

Die beiden Orte liegen auf einer Halbinsel (Cap d’Antibes) und bieten alles was man für einen entspannten Familienurlaub benötigt. Die Orte platzen nicht vor Touristen, sondern sprühen noch französischen Charm aus. Es gibt mehrere schöne Sandstrände, viele Restaurants und Hotels mit einem guten Standard. Vom Flughafen Nizza benötigt man nur 15 Fahrminuten. Nach Nizza sind es 20 Minuten und nach Cannes etwa 30 Minuten.

In Antibes kann ich das Hotel Royal Antibes empfehlen ! Die Familienzimmer haben alle vollausgestattete Küchen und bieten viel Platz für die ganze Familie. Ein schöner Sandstrand liegt direkt vor der Tür und in die Altstadt von Antibes sind es nur 10 Gehminuten. Nach Juan les Pins kann man einen 20 Minütigen Spaziergang unternehmen oder direkt dort übernachten (In Antibes hat man schöne Sonnenaufgänge und in Juan les Pins sieht man die Sonne untergehen).

Da die Hotels an der Côte d’Azur oft sehr teuer sind empfehle ich Freunden oft eine Wohnung über Airbnb zu buchen und sich selbst zu verpflegen. An (fast) allen Stränden gibt es übrigens Imbissbuden, die ebenfalls Strandartikel verkaufen. Die französischen Supermärkte führen auch alle notwendigen Produkte wie Pampers, etc. und haben sogar oft deutsche Kosmetikartikel. Man muss also gar nicht so viel einpacken für einen Urlaub in Frankreich !

Liebe Grüße,

Miriam

 

 

 

2 Comments
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14. August 2017
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14. August 2017

2 Comments

  • Susanna

    Ganz tolle Tipps! Vielen Dank dafür.
    Liebe Grüße, Susanna

    • Phinabelle

      Sehr gerne, Miri hat mir auch wirklich auf den Geschmack gebracht 🙂
      Ganz liebe Grüße, Berenice

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2. Morgens trinke ich nur Tee, Kaffee mag ich nicht so...
3. Ich wähle die AfD.
4. Winter ist meine liebste Jahreszeit. Der Herbst auch... Ich mag die Kälte und den Schnee.
5. Konzerte und Festivals sind so gar nicht meins. Zu laut, zu dreckig.
6. Deutschland ist so familienfreundlich - klasse! 
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8. Schatz, endlich wieder Bundesliga!
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