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Home Office mit Kind oder „Mama, jetzt schau doch mal!“

Als ich noch nicht im Home Office gearbeitet habe beneidete ich die Menschen, die das taten. Sehr sogar. Schließlich konnte man sich seine Zeit frei einteilen und anfangen, wann man möchte. Ganz unabhängig.  Oder man konnte zu jeder Zeit aufstehen, wenn man kein Bock mehr hatte und einfach mal fünf Minuten an die Luft gehen. Keine nervigen Kollegen, Kunden, whatever und immer einen warmen Kaffee – toll ! Selbst bei Mamas sah das immer verdammt cool aus: mit Chiller-Outfit im Esszimmer, Laptop am Start, Baby schläft und ab geht die Luzie. Jetzt, nach einiger Zeit im Home Office, kann ich sagen, dass es bei mir auch so aussieht – selten, aber immer öfter. Weitere Einblicke in das Leben im Home Office gibt es bei der Blogparade #ElternHomeoffice von glücklich scheitern

Home Office mit Kind

Meine Kleine ist seit drei Tagen für fünf Stunden im Kindergarten. Das erleichtert mir meine Arbeit selbstverständlich um einiges, aber ich bin noch nicht so angekommen. Es fühlt sich seltsamerweise noch fremd an, dieses Gefühl, wirklich Zeit zu haben. Meine große Tochter geht täglich in den Kindergarten und meine Kleine war bisher zuhause. Ich höre also noch ständig Bauklötze, wo keine sind und schaue auf die Uhr, wann ich für sie kochen muss. Ist irgendwie so drin… Und ja, bisher war es nicht ganz einfach mit dem Home Office. Die Öffnungszeiten lagen quasi zwischen 12:30 und 14:00 Uhr und 20:30 bis 0:00 Uhr. Die Kleine spielt auch mal alleine, aber eben nicht zwei Stunden am Stück. Also habe ich diese kleinen Pausen immer genutzt, um Wäsche zu waschen, Blumen zu gießen, die Spülmaschine auszuräumen oder den Einkaufszettel zu schreiben.

Wirklich zum Arbeiten kam ich nicht. Das hat effektiv nur geklappt, wenn die Kinder geschlafen haben. Sprich: mittags eine bis zwei Stunden und abends, wenn Ruhe eingekehrt ist. Mit den Kindern kann man das auch mal machen, aber ich kann mich nicht konzentrieren, wenn Kind 1 schreit, weil die Puppi die Jacke ausgezogen hat und Kind 2 ständig ruft. „Mama, guck mal, was ich kann ! Mama, jetzt schau doch mal ! Mamaaa, hörst Du mich !?“

Home Office mit Haushalt

Das Gute am Home Office: man ist zuhause. Das Schlechte: man ist zuhause. Man sieht also nicht nur die Arbeit direkt auf dem Schreibtisch, man sieht auch die Arbeit drum herum. Nur schnell den Tisch abräumen, eben kurz die Flaschen einsammeln und noch saugen – dauert ja alles nicht lang. Doch, eigentlich schon. Mit ein bisschen Hausarbeit hier und da ist der Vormittag schnell um. Dann klingelt es noch an der Tür, die Freundin ruft an oder kommt direkt auf einen Kaffee vorbei, ganz spontan und ganz kurz.

Vorteile, Nachteile…

Wie bei allem im Leben gibt es zwei Seiten der Medaille und jeder muss für sich entscheiden, was überwiegt: die Vorteile oder die Nachteile. Da kämpft Selbstbestimmung gegen Ablenkung und Flexibilität gegen die-Pause-muss-heute-ausfallen. Als ich im Home Office angefangen habe war meine kleine Tochter knapp 12 Monate alt. Und je älter sie wurde, umso einfacher wurde es auch von zuhause zu arbeiten. Denn sie beschäftigt sich immer länger auch mal alleine und wird immer unabhängiger. Seit dieser Woche geht sie von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr in die Krippe und ich habe volle fünf Stunden Zeit, die ich effektiv nutzen kann. Für mich persönlich gibt es eindeutig mehr Vorteile, auch wenn es natürlich nicht immer einfach ist und ein gewisses Maß an Disziplin erfordert.

Meine 3 ultimativen Tipps für ein erfolgreiches Home Office

Gerade mit Kindern kann das Home Office eine tolle Sache sein. Mit der Zeit habe ich herausgefunden, wie ich effektiv arbeiten kann und welche Rahmenbedingungen ich brauche…

1. Angenehme Atmosphäre schaffen
Um frei und konzentriert arbeiten zu können brauche ich die richtige Atmosphäre. Sprich: mein Schreibtisch muss aufgeräumt sein, damit ich mich gar nicht erst verzetteln kann. Da darf nicht viel Gedöns rumstehen, alles muss eher clean sein. Außerdem habe ich oft frische Blumen auf meinem Schreibtisch und im Hintergrund leise Musik.

2. Feste Zeiten einplanen
Wenn man sein eigener Chef ist, kann man seine Arbeitszeit frei einteilen. Je nach Charakter kann das gut sein oder auch nicht. Obwohl ich sehr gut alleine arbeiten kann und einigermaßen diszipliniert bin, schreibe ich mir jeden Tag eine To-Do-Liste mit Zeitangaben. Ich notiere mir also, wann ich anfangen will, was ich schaffen will und wann ich die Arbeit beende. Und – ganz wichtig: ich plane eine Pause ein. Ihr kennt das sicherlich alle: schnell noch die Mail beantworten, kurz recherchieren und zack ist´s ne Stunde später als gedacht. Also stelle ich mir den Wecker am Handy und lege dann auch eine Pause ein. Wenn man das eine Zeit lang so macht bekommt man einen Rhythmus und gewöhnt sich daran.

3. Ablenkungen meiden
Während der Arbeitszeit sollte man auch wirklich nur arbeiten. Da kann die Küche aussehen wie Sau, das muss liegen bleiben. Waschmaschine, Nachbar, Telefon !? Bleibt ebenfalls liegen. Es kann auch sein, dass Euch das Radio oder leise Hintergrundmusik ablenken. Das müsst Ihr herausfinden und alle Störfaktoren beseitigen.

Wie läuft es bei Euch so !? Habt Ihr weitere Tipps !? Teilt Eure Erfahrungen – die Blogparade läuft bis zum 15.06.2017 !

Alles Liebe,

Berenice

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Unser Wunsch nach Vereinbarkeit
Mein #Bloggertag – so läuft´s bei mir…

 

 

 

 

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