Allgemein Gesundheit

Meine 8 Grundregeln des Clean Eating

Letzte Woche habe ich davon berichtet, wie meine Nahrungsmittelunverträglichkeit festgestellt wurde. Der Weg zur Diagnose war lang und steinig und ich habe vieles selbst ausprobiert: so habe ich mich auch mit dem Thema „Clean Eating“ beschäftigt. Heute berichte ich von meinen Erfahrungen und wie man sich clean ernähren kann.

Die Regeln des Clean Eating

1. So natürlich wie möglich essen
Alles, was wir essen, sollte möglichst wenig Inhaltsstoffe haben und wenig verarbeitet sein. Das bedeutet: Finger weg von Fast Food und Fertiggerichten. Viele dieser Produkte stecken voller Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, die für unseren Körper nicht gut sind. Daher auch im Supermarkt immer auf die Zutatenliste schauen.

2. Regional und saisonal kaufen
Obst und Gemüse sind natürlich die Basics von Clean Eating. Beim Einkaufen solltet Ihr darauf achten, dass Ihr möglichst saisonal und regional kauft. Also beispielsweise keine Äpfel aus China oder Erdbeeren im Winter. Frische Ware aus der Region beinhaltet viel mehr Vitamine und Mineralstoffe, da es keine langen Transportwege gibt.

3. Bio-Produkte kaufen
Gerade bei Fleisch und Fisch sollte man auf die Qualität achten. Wenn wir Produkte in Bio-Qualität kaufen können wir sicher sein, dass die Tiere artgerecht gehalten werden und auch etwas für die Nachhaltigkeit tun.

4. Viel trinken
Wenn wir uns clean ernähren werden automatisch Giftstoffe aus unserem Körper gespült. Wenn wir viel trinken, sprich 2 – 3 Liter pro Tag, können wir den Körper bei diesem Vorgang unterstützen. Natürlich kommt es auch darauf an, was wir trinken. Am besten Wasser oder ungesüßte Tees, allerdings spricht auch nichts gegen zwei Tassen Kaffee am Tag. Tabu sind jedoch Limo, Energy Drinks und Alkohol.

5. Auf Weißmehl verzichten
Ja, es klingt hart, aber Weißmehl ist Gift für den Körper. Weißmehlprodukte sind leere Kalorien, die dem Körper nichts geben außer einem hohen Blutzuckerspiegel. Doch so schnell er nach oben geht, so schnell sinkt er auch wieder und wir bekommen die typische Heißhungerattacke. Gesunde Alternativen sind Vollkornprodukte wie Naturreis oder Dinkelbrötchen. Sie machen länger satt und sind reich an Mineral- und Ballaststoffen.

6. Zucker vermeiden
Nochmal hart, nochmal Gift für den Körper: Zucker. Schmeckt zwar extrem lecker, ist aber genauso schlimm wie Weißmehl. Daher möglichst ganz auf Zucker verzichten oder ab und zu auf gesündere Alternativen zurückgreifen wie Agavendicksaft, Honig oder Kokosblütenzucker.

7. Gute Fette wählen
Die richtigen Fette sind wichtig für unseren Körper: sie stärken das Herz-Kreislauf-System und versorgen uns mit wichtigen Vitaminen. Gesunde Fette sind beispielsweise in Oliven- und Leinöl, Fisch, Avocados und Nüssen.

8. Regelmäßig essen
Zu einer gesunden Ernährung nach „Clean Eating“ gehört es auch, regelmäßig zu essen. Drei Hauptmahlzeiten pro Tag und bitte nicht auf das Frühstück verzichten ! Morgens braucht der Körper Energie, um fit und voller Power in den Tag zu starten. Super schnell und sehr lecker ist Naturjoghurt mit Vollkornhaferflocken und Obst oder ein Vollkornbrötchen mit Rührei.

Welche Vorteile bringt Clean Eating ?

Vorab sei mal gesagt: es ist nicht leicht, sich zu 100% clean zu ernähren. Gerade im Alltag mit Kindern oder im Job muss es häufig einfach schnell gehen. Ich versuche mich zu 80% clean zu ernähren und zu 20% „normal“. Das heißt, dass ab und zu auch mal eine Tiefkühlpizza auf den Tisch kommt oder ich mir einen Schokoriegel gönne. Aber eben nur ab und zu, denn ich habe gemerkt, dass mir diese Ernährungsumstellung sehr gut tut. Ich fühle mich fitter und aktiver. Häufig hatte ich morgens Bauchschmerzen oder einfach ein „mir-ist-nicht-so-gut-Gefühl“. Das ist komplett verschwunden. Durch Clean Eating kann der Körper die Nahrung besser verwerten und verdauen und die Organe können sich erholen. Probiert es einfach mal zwei Wochen aus und Ihr werdet den Unterschied spüren…

Alles Liebe,

Berenice

Mehr von mir !?
Chia-Pudding mit Beeren
Tabouleh mit Hähnchenfilet

 

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