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„Keine Kinder sind auch keine Lösung“ von Juramama Nina Straßner – mit Verlosung !

Vor einigen Wochen hatte ich mit einer (noch !?) kinderlosen Freundin ein Gespräch darüber, dass man mit Kindern im Restaurant oft schief angeschaut wird und es mit Kinderwagen in manchen Supermärkten echt heikel ist. Am Ende sagte sie: „Da hat man doch gar keine Lust mehr, Kinder zu kriegen.“ Und genau an diesem Tag erreichte mich – quasi als Antwort auf diese Diskussion – das Buch von Nina Straßner: „Keine Kinder sind auch keine Lösung“. Nina ist Rechtsanwältin, schreibt für die Brigitte MOM und auf ihrem Blog Juramama über persönliche Erfahrungen und rechtliche Grundlagen. Ich bedanke mich beim Verlag Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar und drei weitere Exemplare, die ich an Euch verlosen darf !

Worum geht´s ?

„Keine Kinder sind auch keine Lösung“ ist eine unterhaltsame Mischung aus persönlichen Geschichten, Erfahrungen und rechtlichem Knowhow. In den verschiedenen Kapiteln berichtet die Autorin aus ihrem Familienleben und hält dabei den Fokus sehr treffend auf die Probleme in unserer Gesellschaft.

„Vor allem leben wir in einer Gesellschaft aus selbstgefälligen Arschgeigen, die sich diebisch freuen, wenn das Loch im Boot mal nicht auf ihrer Seite ist.“

Es geht um Familienmodelle, Elternzeit und die viel gelobte Vereinbarkeit, die eigentlich gar keine ist. Nina gibt Einblicke in die künstliche Befruchtung, sorgt sich um den demographischen Wandel und sagt offen ihre Meinung zum Stillverbot in einem Berliner Café.

„Genauso wenig wie ich jemals einen Mann sah, der erstmal seinen Schniedel in meinen Latte macchiato gehalten hätte, wenn es ihn am Hoden juckt, so sah ich jemals eine Frau mit wogenden Stillbrüsten durch ein Lokal wabern und dann effektvoll ihre Stillbrust auf den Schnitzelteller legen, bevor sie an die andere Brust das Baby anlegt.“

In jedem Kapitel gibt es abschließend die Rechtsgrundlage zum Thema inklusive weiterer Hinweise und Tipps. Und von Anfang bis Ende finden wir eine Kernaussage immer wieder: Kinder und Familien müssen in der Gesellschaft akzeptiert werden.

Und wie ist es so ?

Ich. liebe. das. Buch. ! Ich kann dieses Buch wirklich absolut empfehlen. Die Autorin schafft es die Probleme unserer Politik auf den Punkt zu bringen – ernsthaft wie unterhaltsam gleichermaßen. Doch nicht nur das: dazu gibt es auch wirkliche Lösungen und verständliches Paragraphendeutsch. Recht und Gesetz erklärt sie so, dass es jeder versteht – auch ohne Grundwissen in dieser Thematik. Als ich das Buch gelesen habe hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein, als wäre Nina quasi neben mir. Sie schreibt kritisch, ehrlich und äußerst humorvoll – was mir seltsame Blicke des Mannes beschert hat als ich lachend beinahe unterm Tisch lag.

Das wäre auch was für Euch !? Dann hüpft in den Lostopf und gewinnt ein Exemplar von „Keine Kinder sind auch keine Lösung“ !

So könnt Ihr gewinnen:
1. Schreibt mir in die Kommentare, was sich Eurer Meinung nach sehr schnell ändern muss, wenn es um Familien und Kinder geht.
2. Wer den Beitrag auf Facebook teilt bekommt ein Extra-Los von mir.
3. Das Gewinnspiel läuft bis 15.05.2017, 23:59 Uhr.

Der/die Gewinner/in wird ausgelost und auf dem Blog sowie bei Facebook bekannt gegeben. Um teilnehmen zu können müsst Ihr mindestens 18 Jahre alt sein und in Deutschland wohnen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.

Alles Liebe,

Berenice

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20 Comments
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20 Comments

  • Die Rotzlöffel-Republik - Phinabelle

    […] von mir !? Keine Kinder sind auch keine Lösung Eltern, entspannt […]

  • Micha

    Hallo,

    was sich meiner Meinung nach ändern müsste? In erster Linie die Punkte „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ und Kinderbetreuungsplätze.
    Ich würde mir wünschen, dass Familien eine echte Wahlfreiheit haben, wie sie leben möchte, doch solange es
    1.) Elternteile gibt, die gerne zu Hause bleiben würden, es sich aber nicht leisten können, weil die Familie von einem Gehalt nicht leben kann
    2.) Elternteile gibt, die gerne arbeiten gehen würden, aber a) keinen Betreuungsplatz für ihr(e) Kind(er) finden, b) keinen Job finden, der mit den Betreuungszeiten des Kindes vereinbar ist
    3.) Elternteile gibt, auf die beides zutrifft und die sich somit in einem Teufelskreis befinden
    kann von Wahlfreiheit keine Rede sein.
    Das ist bedauerlich, da so viele Familien in ein Lebensmodell gepresst werden, das ihnen nicht gefällt.

  • tanja hammerschmidt

    ich persönlich finde das sich bei *alleinerziehenden* und *alleinerziehenden, die das kind aber laufend zu den eltern abschieben* was ändern muss… ich bin kategorie 1 und habe wirklich außer meinem sohn, niemanden… muss aber arbeiten. halbtagsjob ist heutzutage schwieriger zu bekommen, als die liebe seines lebens… es gibt nur früh und spät schicht, sollte aber gleichzeitig meinen sohn nicht alleine lassen…. ich kenne aber auch die andere seite.. alleinerziehend, kann das kind jeden tag bis um 5 in die nachmittagskindergarten gruppe stecken und muss nicht arbeiten…ich finde es sollten einfach, abstriche gemacht werden und vielleicht mehr gerechtigkeit herrschen..

    lg rockstar84@gmx.de

  • Kerstin

    Oh, das Buch wollte ich mir auch zulegen. Ich hüpfte mal mit ins Lostöpfchen…

  • Wochenende in Bildern, 13./14.05.2017 - Wetterchaos & Muttertag - Phinabelle

    […] Bis Montag, 15.05.2017 könnt Ihr noch insgesamt drei Exemplare vom neuen Buch der Juramama „Keine Kinder sind auch keine Lösung“ gewinnen […]

  • Stefan Doblinger

    hallo es müßt sich im Land auch mehr Kinderfreundlichkeit , schau dir mal die kläglichen versuche Spielplätze oder kindergärten zu planen ohen Stresss mit den anwohneren zu Haben . Genauso fehlt Geld für die Kids an jeder ecke
    eine schöne Zeit
    stefan

  • Anni

    Was sich ändern muss? Vorallem die Anerkennung wenn man für seine Kinder da sein möchte… ich hätte gerne mehr Zeit gehabt und nicht nur ein Jahr elternzeit… nur kann man sich das hier nicht leisten. Ein Lob an unsere Kinder… drei an der Zahl 😉 … die so zeitig schon in den stressigen Alltag gedrückt werden… nie mehr ohne Euch

  • Yvonne

    Liebe Berenice,

    auch ich möchte in den Lostopf hüpfen.
    Ich kann mich den Vorkommentatoren nur anschließen beim Thema Beruf und Familie, denn es ist beinahe unmöglich, mit Kind Vollzeit arbeiten zu gehen. Das muss besser werden. Kitas beim Arbeitgeber würden da echt weiterhelfen. Und das kann ja eigentlich nicht so schwer zu realisieren sein.

  • Mina

    Liebe Berenice,
    mein ehrlicher und dringlicher Wunsch ist es mehr Kitas an Arbeitsplätzen einzurichten um uns jungen Müttern die Rückkehr ins Berufsleben nicht nur zu vereinfachen, sondern wie in vielen Fällen gezeigt, überhaupt erst zu ermöglichen! https://soeurs2017.wordpress.com/2017/05/12/mein-wunsch-zum-muttertag-mehr-kitas-am-arbeitsplatz/

  • Melanie Mergenschröer

    …das hört sich sehr interessant! Da hüpf ich doch ganz schnell mit in den Lostopf!
    Ohne mein Mädchen könnte ich mir mein Leben nur schwer vorstellen…..

    LG Melanie Mer

  • Steffi

    Hey! Ich fände es schon mal gut, wenn Väter nicht komisch angeschaut werden, weil sie Elternzeit nehmen.
    Bin sehr gespannt auf das Buch.
    Lg Steffi

  • 12 von 12 - Mai 2017 - Phinabelle

    […] die Kleine schläft lese ich wieder ein paar Zeilen bei der Juramama. Bis Montag könnt Ihr noch drei Exemplare von „Keine Kinder sind auch keine Lösung“ gewinnen (12) […]

  • 5 Freitagslieblinge - 12.05.2017 - Phinabelle

    […] Aus gegebenem Anlass ist das Buch von der Juramama meine tägliche Lektüre – ich finde es einfach super ! Noch bis Montag verlose ich drei Exemplare an Euch – viel Glück ! Verlosung: Keine Kinder sind auch keine Lösung […]

  • Andrea

    Oh, das hört sich toll an. Ich möchte gerne das Buch lesen und würde mich sehr freuen.

  • Xeny

    puuuuuhhhhh, leider noch ziemlich viel…
    die berühmte Vereinbarkeit, Rollenbilder Mann/Frau, das Steuersystem, die Kinderbetreuung, die Hebammenproblematik, der Wohnungsmarkt…das ist das was mir so auf Anhieb einfällt…Kinder müssen prinzipiell ein respektierter und angesehener Teil der Gesellschaft werden, sie sind die Zukunft…jaja, abgedroscherer Spruch, aber wahr und ich hoffe für meine Kinder das zumindest ein paar dieser Probleme gelöst sind wenn die Thematik „Kinder kriegen“ für sie relevant wird…

  • Andrea

    Hallo, ich glaube das Buch wäre genau das richtige für mich. 🙂

  • Katja und Domi

    Wir hüpfen auch sehr sehr gern in den Lostopf. Das Buch klungt klasse.

    Mhmm es muss sich soo viel Ändern. Angefangen, das fremde Menschen ihre Kommentare und Ratschläge für sich behalten. Es will sie niemand hören. Z.B. das ist doch ein Junge? Ja. Warum fährt er dann im (blauen) Puppenbuggy ne Puppe spazieren. Das ist doch nicht normal…….. Nur so als Bsp. Oder mehr Rücksicht z.B. auch mit Zigaretten. Muss man sich genau neben einem Kinderwagen eine anzünden? So schnell kann man als Mutti gar nicht reagieren.

    Lg

  • Kristin Geitner

    Die vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf muss sich grundlegend ändern.
    Außerdem auch die Haltung der Gesellschaft gegenüber Kindern bzw auch Familien mit mehrern Kindern.
    Nicht alle sind die immer Beschimpfen Alg2 Empfänger 😉
    Spielplatze gibt es zwar jedoch sind diese meistens stark verschmutze oder kaputt.
    Da gibt es wirklich LIEDER ganz viele Dinge.

    Ich würde mich über das Büchlein freuen und habe es gerne auf FB unter dem selben Namen geteilt.

    Liebe Grüße

  • Annina

    Liebe Berenice, über das Buch würde auch ich mich riesig freuen. Ich finde, dass die Einstellung mancher Menschen gegenüber junger Familien und kleiner, vielleicht auch manchmal lebhaft lauter Kinder, etwas entspannter werden könnte. Manche Menschen vergessen scheinbar in ihrem Alltagsstress und ihrer Unzufriedenheit, dass sie auch mal jung waren. Außerdem fänd ich es spitze, wenn es Ort geben würde, an den man „kinderfreundlich“ essen gehen kann. Es wäre so toll, wenn es bei uns ein Restaurant mit Spielecke geben würde. :)4
    Liebe Grüße annina

  • Nougatcornflake

    Hi, ich mag auch ein Los und zu gerne das Buch haben. Ich glaube, für mich als Rechtsanwaltsfachangestellte ist das vielleicht nochmal interessanter zu lesen.
    Was sich meiner Meinung nach sehr schnell ändern muss sind die Dinge, die auch sehr schnell geändert werden können: zum Beispiel das ordentliche Sauberhalten von Spielplätzen. Erst heute haben wir wieder Glasscherben beim Buddeln gefunden. Supermärkte mit Drehkreuz finde ich übrigens in etwa so geil wie U-Bahnhöfe ohne Fahrstuhl und Autobahnraststätten-Restaurants ohne Wickelmöglichkeit.

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