Allgemein Blogparade Wie war´s bei uns ?

Blogparade: Meine Wahrheit über´s Kinderkriegen

Ich rufe zur Blogparade auf !IMG_0355

„Kinder kriegen ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr“.

Nach zwei Schwangerschaften -und Geburten – kann ich sagen: ziemlich besch… Spruch !
So easy peasy war das Kinderkriegen jetzt auch nicht…

Hier ist meine Wahrheit über´s Kinderkriegen:

1. Kinderwunsch
Mit meiner ersten Tochter wurde ich nach vier Monaten schwanger, ohne Probleme.
Durch diese Erfahrung sind wir optimistisch in den zweiten Kinderwunsch gestartet.
Wir waren ja jung und gesund, also alles im grünen Bereich. Nach drei Monaten wurde ich ein bisschen nervös… Ist wirklich alles ok ? Fehlt mir was ? Ich weiß noch genau, wie die Enttäuschung kam sobald sich PMS ankündigte…

Nach sechs Monaten habe ich mit meinem Frauenarzt darüber gesprochen. Meine Schilddrüsenwerte sind optimierbar. Aha. Also nahm ich niedrig dosierte Tabletten, die bewirkten, dass mein Wert weiter anstieg – dabei sollte er eigentlich sinken.
Ich weiß, dass viele Paare jahrelang versuchen schwanger zu werden, aber ich war nach acht Monaten schon echt fertig mit der Welt.
Nach neun Monaten hat es dann endlich geklappt und unsere zweite Tochter machte sich auf den Weg.

2. Schwangerschaft
Ich hatte das große Glück zwei komplikationslose Schwangerschaften zu haben.
Aber die Beschwerden unterschieden sich gerade am Anfang sehr (weshalb ich vermutete, dass das zweite Baby auf jeden Fall ein Junge wird !). In der ersten Schwangerschaft konnte ich essen ohne Ende, ich hatte einfach immer furchtbaren Hunger ! Ich hatte im 4. Monat schon 6 kg mehr… Daran waren aber auch die Wassereinlagerungen schuld. Ich mutiere zur Elefantendame. Und mein ET war Ende Juni ! Danke an den Erfinder der Flip Flops – andere Schuhe wären undenkbar gewesen. Am Ende hatte ich 22 kg mehr und einen Bauchumfang von 112 cm, bei einer Körpergröße von 1,60 m.

„Ist ja witzig, Du bist ja fast so dick wie lang !“ „Ja… witzig… – HALT DIE KLAPPE!“

In meiner zweiten Schwangerschaft war am Anfang von Hunger keine Spur. Mir war schlecht. So unfassbar schlecht. Und ich konnte nicht mal spucken…
Die ersten drei Monate wechselte ich zwischen Bett und Couch und leidete vor mich hin.
Ich liebte die Lutscher von nimm 2, die waren echt lecker. Den Rest musste ich irgendwie in mich drücken, dass mein Kreislauf stabil blieb.

In der 14. Woche war alles vorbei. Von heute auf morgen ging es mir blendend. Was für ein Gefühl ! Essen macht wieder Spaß ! Ich entwickelte die üblichen Wehwehchen wie Schwindel, Eisenmangel und Herzrasen. Und auch meine Wassereinlagerungen ließen nicht lange auf sich warten. Aber alles nicht schlimm.

3. Geburt
Das ist ein sehr schwieriges Thema für mich, aber ich möchte trotzdem darüber berichten. Folgendes vorab: ich will keine Horror-Geschichten verbreiten oder Angst machen. Ich erzähle meine Geschichte und meine Erfahrungen.

In der 34. Schwangerschaftswoche sagte mir mein Frauenarzt, dass mein Beckeneingang vielleicht zu eng ist und das Baby Schwierigkeiten haben könnte ins Becken zu rutschen. Ich war total verunsichert was das nun bedeutete.
Daraufhin vereinbarte ich einen Termin im Krankenhaus, um über diese Situation zu sprechen.

„Alles nicht schlimm, alles machbar“.

Man bestätigte mir zwar, dass es ein bisschen schwieriger werden könnte. Aber viele Kinder rutschen erst mit den Wehen ins Becken und das sei alles kein Problem.
Ok. Ich vertraute den Ärzten und wollte mein Kind auf natürliche Weise entbinden.
In der 41. Woche bekam ich auch Wehen und alles schien super. Doch dann ging nichts mehr weiter: keine Wehen mehr, also Wehentropf. Die Herztöne unseres Babys wurden schlechter, also Wehenhemmer. Köpfchen immer noch nicht im Becken.

Da war klar: das Baby schafft es nicht, wir müssen einen Kaiserschnitt machen.
Wir waren geschockt. Ich wollte unbedingt eine natürliche Geburt – und jetzt das.
Gut, die PDA lag schon und musste nur nachgespritzt werden. Ich wurde für den OP vorbereitet und mein Mann zog sich um.
Im OP war es furchtbar kalt (draußen war Hochsommer, 35 Grad im Schatten) und unheimlich. Ich spürte etwas kaltes an meinem Bauch und ein Zwicken. Ich dachte es sei normal, dass ich das noch spüre. Eine Minute später spürte ich Schmerzen. So krasse Schmerzen wie ich sie noch nie zuvor empfunden habe und ich spürte wie sie mir den Bauch aufschnitten. Ich schrie und sah, wie mich die Ärztin fassungslos anschaute.

Dann habe ich einen Filmriss. Meine Erinnerung setzt wieder ein im Aufwachraum.
Meine Tochter kam um 0:48 Uhr auf die Welt und ich wachte um 04:00 Uhr auf. Ich war total verwirrt und wusste im ersten Moment gar nicht wo ich bin. Bis ich meinen Mann mit unserem Baby neben mir sah. Und ich begann zu weinen. Ich musste so schlimm weinen. Vor Verwirrung. Vor Kopfmatsch. Vor Glück.

Es dauerte bis morgens bis ich so richtig zu mir kam und mir bewusst wurde: „Hey, das ist Dein Baby, Du bist jetzt Mama.“
Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die PDA nicht richtig lag und nicht wirken konnte.
Im OP wurde ich dann mit stärksten Schmerzmitteln vollgepumpt – daher meine Gedächtnislücke…
Zum Glück ging es mir am nächsten Tag erstaunlich gut. Ich konnte bereits alleine duschen und viel laufen. Die OP war montags und donnerstags sind wir nach Hause.

Es war klar, dass mein Becken definitiv zu eng ist und auch das zweite Baby per Kaiserschnitt auf die Welt kommen muss. Meine Gefühle waren zwiegespalten: einerseits hatte ich furchtbare Angst vor der OP. Angst, dass mir das nochmal passieren könnte. Aber andererseits wollte ich diese OP, um zu sehen, dass es eben nicht nochmal passiert.
Ich weiß nicht ob ihr das nachvollziehen könnt, aber ich war auch froh, dass ich mich meiner Angst stellen musste.

Beim zweiten Kaiserschnitt ging alles gut ! Es war ein geplanter Kaiserschnitt, mit einigen Vorgesprächen. Diesmal in Vollnarkose. Denn als Kind der 90er habe ich ein Arschgeweih (hatte ich beim ersten Mal auch schon !) und der Einstichkanal für die PDA liegt zu nah am Tattoo. Das kam daher nicht in Frage.
Es war sehr schade, dass ich wieder nicht den ersten Schrei der kleinen Maus gehört habe, aber die Vollnarkose gab mir auch ein Stück Sicherheit.
Nach einer Stunde war ich wieder vollkommen wach und es ging uns blendend !

Mich interessiert es sehr, wie es bei Euch war und ich rufe zur Blogparade auf !

Wie war Eure Kinderwunschzeit ? Konntet Ihr die Schwangerschaft genießen ?
Und welche Erfahrungen habt Ihr bei der Geburt gemacht ?
Schreibt gerne nur zu einem Abschnitt oder komplett von Kinderwunsch bis Geburt.

So macht Ihr mit:
1. Schreibt bis zum 15.06.2016 einen Blogbeitrag zum Thema „Meine Wahrheit über´s Kinderkriegen“ auf Eurem Blog.
2. Verlinkt diese Seite in Eurem Beitrag und weist auf die Blogparade hin.
3. Hinterlasst mir hier einen Kommentar mit dem Link zu Eurem Beitrag.
4. Ich füge alle teilnehmenden Blogs in eine Liste ein und verlinke sie hier.

Ich freue mich auf Eure Erfahrungen !

Beiträge zur Blogparade:

1. Manuela vom Blog Kidsaholic berichtet von Kinderwunsch bis Geburt ihrer zwei Kinder
2. Andrea vom Blog Alles unter einen Hut erzählt ebenfalls von Kinderwunsch bis Geburt ihrer zwei Kinder
3. Verena vom Blog MamaWahnsinnHochDrei beschreibt, wie Ihre drei natürlichen Geburten abgelaufen sind und hat dazu noch eine Buchempfehlung für Euch
4. Dani vom Blog Glucke und so schreibt von ihrem langen Weg zum Wunschkind bis zu einer schwierigen Zeit nach der Geburt
5. Nele vom Blog Faminino ist gerade schwanger – auch hier nochmal herzlichen Glückwunsch ! Sie schreibt über Ihre lange Kinderwunschzeit, eine Fehlgeburt und die ersten Wochen der Schwangerschaft
6. Jenny vom Blog Propperline berichtet sehr ausführlich – wer die Geburt noch vor sich hat liest das besser nicht – über Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach mit ihren beiden Kindern
7. Anja vom Blog Lunasonne erzählt von ihren vier (!) Kindern, von Kinderwunsch bis Geburt
8. Anna vom Blog neverlookedsobeautiful schreibt über die Schwangerschaft und den geplanten Kaiserschnitt mit ihrer Tochter
9. Lotti vom Blog Zicklein und Böckchen berichtet mit vielen Bildern über die Geburt ihrer Tochter
10. Sonja vom Blog Sonjas besondere Welt beschreibt Ihre Schwangerschaft und die Geburt ihrer Tochter
11. Andrea vom Blog motherbirthblog erzählt sehr humorvoll von Kinderwunsch bis Geburt ihrer beiden Kinder
12. Katja vom Blog Mamatized schreibt über die Geburt ihrer Tochter
13. Ramona vom Blog  Jungmami erzählt ihre Wahrheit über´s Kinderkriegen
14. Chris vom Blog Stylepeacock erinnert sich noch sehr genau, wie das bei Ihr war mit dem Kinder kriegen… Ihr Sohn ist heute bereits 23.
15. Kira vom Blog Schnuppismama berichtet über die lange Kinderwunschzeit, eine Fehlgeburt und die Geburt ihrer beiden Kinder
16. Susanne vom Blog MeineTraumgeburt schreibt über Kinderwunsch bis Geburt ihrer zwei Kinder
17. Sylvi vom Blog Momsfavoritesandmore erzählt Euch ihre Wahrheit über´s Kinderkriegen – mit zwei Kindern
18. Beatrice vom Blog Beatrice-Confuss beschreibt ihre dritte Schwangerschaft
19. Camilla vom Blog Bauchzwergundich ist aktuell mit Kind Nr. 2 schwanger und erzählt Euch ihre Geschichte vom Kinderkriegen
20. Kathi vom Blog Geliebtes-Kind-Motzibacke berichtet über die Kinderwunschzeit bis zur ersten gemeinsamen Zeit mit ihrem Sohn
21. Mitzia vom Blog Cooknroll hat einen sehr ausführlichen Geburtsbericht für Euch
22. Juli vom Blog Julinäht erzählt von Kinderwunsch bis Geburt mit ihrem kleinen Sohn

Die Zusammenfassung der Blogparade findet Ihr hier.

Alles Liebe,

Berenice

Mehr von mir !?
Warum ich eine BabyKind-Mama bin #babyfrage

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